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Donnerstag, 16. Juni 2011

La Source Hautot sur Mer

Unsere letzte Station vor der Heimfahrt…  wir hatten in Erwägung gezogen, noch einmal zu wechseln, aber wollten uns doch noch einen Tag Ruhe gönnen.
Die Wahl fiel noch einmal auf einen Camping Platz von Camping Cheque. Erst waren wir ein bisschen im Zweifel, aber dann war der Platz doch Klasse. Wieder mal im Hinterland, in einem kleinen Örtchen, das nahe dem Abzweig zum Camping Platz noch eine extra Entsorgung für Womos hat. Das Gässchen ist ziemlich schmal, also nix für Dickschiffe. Auf dem Platz sind extra Stellplätze für Womos angelegt, auf Rasen sind mit speziellen  Hohlsteinen Fahrspuren angelegt, auf denen man tatsächlich gerade steht (ich glaube zum ersten Mal, seit wir Womo fahren?!). Wir hatten das Glück, einen Platz zu bekommen, der uns und unsere Hunde durch ein Bäumchen von den Nachbarn abschirmte.
Mit der Nase standen wir an einem Bach, auf dessen anderer Seite sich ein großes Grundstück mit viel Wildwuchs befand. Auf diesem gab es allerlei Viehzeug: Gänse weiß und grau, Enten, Ziegen mit Zicklein, zwei Schafe, Kaninchen. Alles lief und hoppelte durcheinander, d.h. die Kaninchen durften wohl nur abends raus. Es gab also ständig etwas zu sehen.
Das große Wunder waren jedoch unsere Hunde. Wir hatten doch arge Bedenken wegen der Enten, die immer wieder kamen um zu gucken, ob wir denn nicht was Leckeres, ententaugliches auf dem Tisch hätten. Beim ersten Mal bin ich aufgestanden und habe die Herrschaften verscheucht, was keinen großen Eindruck machte.
Die Hunde blieben ungerührt und entspannt liegen (es gibt Beweisfotos!), obwohl die Enten immer wieder auf 2-3 m heran kamen. Wunder in der Normandie????
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La Source Hautot sur Mer
Petit Appeville
76550 Hautot sur Mer
www.camping-la-source.fr
GPS  N 49°53'50'' E 001°01'51''






Dienstag, 14. Juni 2011

Bretteville du Grand Caux

Nach unnötig raus geschmissenen 5€ fahren wir mit gemischter Stimmung weiter. Aber es dauert natürlich nicht lange, bis wir uns wieder beruhigt haben, war ja eigene Dummheit, wären wir halt früher gefahren.
Diesmal fahren wir wieder zu einem Apfel-Hof, wo wir uns mit den verschiedenen Formen flüssigen Apfels und flüssiger Birne eindecken. Nur Calvados kaufen wir dann doch lieber im Supermarkt. Auch da war die Qualität gut (oder wir Banausen merken es nur nicht), aber der Preis war doch deutlich erträglicher. Mal so eben 25 bis 35 Euronen beim Erzeuger, pffff.
Dann gibt es auch ein paar Bilder von unserem neugierigen Nachbarn, der sich auch durch kläffende Hunde in keiner Weise beeindrucken ließ.
Ecomusée du Cidre
76110 Bretteville du Grand Caux
Departement Seine Maritime, der Besitzer heißt Godefroy
In Goderville auf die D10a in Richtung Bretteville du Grand Caux, den Schildern folgen. In der Tat ist das Ecomusée du Cidre im Ort ausgeschildert und später sieht man auch das Symbol von France Passion.

Montag, 13. Juni 2011

nochmal Arromanches …

Am Pfingst-Montag packten wir unsere Siebensachen und begaben uns wieder Richtung Norden. Wir schauten uns unterwegs ein oder zwei Stellplätze an, die uns aber nicht gefielen. So fuhren wir für eine Nacht wieder nach Arromanches.

 

Wie man auf den Fahrbildern gut sehen kann, ist das Wetter zwar nicht wirklich schlecht, aber doch deutlich in die Knie gegangen. Deutlich kälter geworden… aber wir halten an kurzen Hosen fest, jawoll ja!

5 € Parkgebühr und wir standen mit Blick auf´s Wasser. Aber diesmal hatten wir Pech, der Parkwächter kam morgens schon um halb 9 Uhr und wir mussten noch einmal 5€ blechen. Und das, obwohl wir sicherheitshalber schon um 7 Uhr mit Wecker aufgestanden waren.

Samstag, 11. Juni 2011

Domaine du Logis, La Chapelle aux Filtzméens

Aus der Vergangenheit haben wir gelernt, dass es von Vorteil ist, an Feiertagen die Plätze nicht zu wechseln. Es kann dann doch schwierig werden, zumindest ist es überall voll.

Wir suchten uns daher für die Pfingsttage, von Freitag bis Montag, einen netten Campingplatz. Montags werden die Wochenend-Urlauber wieder nach Hause fahren und für uns ist wieder beliebig Platz, nicht das wir eigennützig wären, nööööh.

Gefunden haben wir einen der schönsten Campingplätze, auf denen wir je waren.

Wir fuhren weiter Richtung Süden, knapp in die Bretagne hinein.

Wie schon einige Camping Cheque Plätze zuvor liegt auch dieser irgendwo im Nirgendwo. Ein altes Schloss aus der Zeit zwischen 15. und 17. Jahrhundert, in den Nebengebäuden sind Rezeption und andere Räume wie TV-Raum, Jugend Unterhaltung, Fitnessraum etc untergebracht. Der Campingplatz ist in den umgebenden Wald gesetzt, d.h. er wirkt, als habe man ein paar Bäume gefällt um Lichtungen zu schaffen und auf diesen sind die Stellplätze. Es gibt auch viele Mobilheime. Die Außengrenzen des Platzes sind nicht mit Zäunen umschlossen, sondern man kann direkt mit den Hunden in den Wald. Auch eine große Wiese zum Frisbee Spielen gibt es.
Die einzelnen Parzellen sind riesig und die Sanitärgebäude der pure Luxus. Allerdings sind sie nicht völlig geschlossen, so dass es bei kaltem Wetter etwas kühl sein kann. Dafür hat man Platz in den Kabinen, Dusche und Waschbecken, edle Materialien und selbst wenn einen gewissen Äquator hat, muss man sich beim Umziehen nicht akrobatisch verrenken. Und sauber ist es auch noch. Merkt man meine Begeisterung? Ach ja?

Domaine du Logis
Le Logis
35190 La Chapelle aux Filtzméens
www.domainedulogis.com

GPS: N 48°22’56’’  W 001°50’06’’

Der Platz hat Wlan (im Preis inbegriffen) und man bekommt selbstverständlich Brot zum Frühstück.

Wir haben die 3 Tage genossen, auch wenn einer davon total verregnet war. Aber in der restlichen Zeit konnten wir draußen sitzen, ich habe gequiltet, Martin gelesen und Musik gehört, selbst die Hunde fanden es prima da.

Donnerstag, 9. Juni 2011

St.Rémy “Plage”

Heute geht es die Küste “runter”.  Erst müssen wir noch kurz an La Hague, der nuklearen Aufbereitungsanlage vorbei, merkwürdiges Gefühl. Irgendwie stehen die in Frankreich, wie auch die Atomkraftwerke, so einfach in der Landschaft rum, einfach ein etwas kräftiger Zaun und gut isses.

 

Darüber hinaus ist die Gegend aber wunderschön. Südlich von Portbail kann man an vielen Stränden bzw den dazu gehörigen Parkplätze in den Dünen.

Wir nehmen den ersten aus dem Führer der Womo-Reihe. Das Plätzchen gehört eigentlich nicht zu einem Ort, auch nicht zu St.Rémy, aber man muss von der D650 dort das Sträßchen nach rechts (wenn man von Norden kommt) nehmen, wo es links nach St.Rémy geht.

Diese Plätze sind absolut schön und ruhig außerhalb der Saison. Allerdings gibt´s kein BaguetteTrauriges Smiley , also kein gescheites Frühstück.Weinendes Smiley

Aber jetzt mal die Bilder, damit Ihr seht, warum es sich trotzdem lohnt…

 

GPS:  N 49°17’47’’  W 001°41’22’’

Die Straße geht ab von der D 650, auf dem Schild steht “La Mer” und gegenüber geht es, wie schon erwähnt, nach St.Rémy.

Am Strand kann man bei Ebbe auch mal BEIDE Hunde laufen lassen, in den Dünen sollte allerdings JEDER Hund angeleint sein, weil es dort allerlei Vögel gibt, die in der Brut gestört würden.

Mittwoch, 8. Juni 2011

Nez de Jobourg

Wir fahren weiter und umrunden den Zipfel um Cherbourg.

 

Im Führer der Womo-Reihe (Band 39, leider einiges schon nicht mehr aktuell in unserer Ausgabe [2. von 2006]) finden wir einen wunderschönen Platz. Offiziell ist er nicht als Stellplatz ausgeschildert, aber Parken ist für Camping-Cars erlaubt und es gibt eine vermehrte Zahl von Mülleimern, was auf eine Duldung deutet.

Nez de Jobourg
GPS: N 49°40’39’’  W 001°56’18’’

Das ist einer der schönsten Plätze, auf denen wir gestanden haben. Es gibt zwar nichts an Luxus außer Papierkörben, allerdings ein Restaurant (welches wir nicht ausprobiert haben, daher keine Bewertung), aber es ist nicht viel los, ein Riiiieeesenplatz mit Aussicht in jeder Richtung.

Dienstag, 7. Juni 2011

Ravenoville-Plage

Dank des Regens wünschen wir uns mal wieder den Komfort eines  Campingplatzes und wählen den Camping Cheque Platz Le Cormoran. Dieser liegt direkt am Strand (kein richtiger Sand sondern Muschelgranulat) und es gibt nichts zu Meckern.

Es gibt die übliche Kinder-Bespassung, einen Fernsehraum, eine Poolanlage, eine Infrarotsauna, einen Laden, einen Imbiss, WLAN (allerdings für teuer Geld), vernünftige Sanitäranlagen, die dem momentanen Ansturm vom Wasserdruck her nicht gewachsen sind. Wenn alle Duschen belegt sind und jemand die Toilette abzieht, kommt in den Duschen kein Wasser mehr. Der Platz ist pickepacke voll, u.a. auch mit deutschen, amerikanischen und englischen Reservisten, die an dem D-Day Festival teilnehmen. Mit einigen von den deutschen Reservisten kommen wir ins Gespräch, weil sie aus unserer unmittelbaren Nachbarschaft zu Hause sind.

Kawan Village Le Cormoran
50480 Ravenoville-Plage
2 Rue du Cormoran
N 49°27’59’’  W 001°14’07’’

www.lecormoran.com

Diesmal zeige ich auch ein paar Bilder der Hunde. Abends war es trotz all´des Betriebes am Strand absolut leer, keine Menschen und keine Hunde, so dass wir mal beide losmachen konnten. Tara dreht dann mit Begeisterung ihre Kreise, und dann merkt man deutlich, dass ihre Kondition nicht mehr so wie vor 2010 ist, aber das ist ein anderes Thema.

Und quilten konnte ich hier auch endlich. In einem kleinen Örtchen, in einem noch kleineren Lädchen, dessen Adresse ich von Cosman.nl hatte, konnte ich mir einen größeren Quiltring kaufen, und nun geht´s. Ein Muster ist mir auch eingefallen und man sieht, dass es mal etwas werden wird Smiley mit geöffnetem Mund. Hier werden wir noch einen Tag bleiben und uns ausruhen.

Montag, 6. Juni 2011

Arromanches les Baines

Als nächstes steuerten wir bei Regen Arromanches an. Dort gibt es einen kostenlosen Stellplatz neben dem Campingplatz. Vor dem Ort sahen wir aber auf einem Parkplatz neben einem Monument mit angeschlossenem 360° Kino, direkt mit der Nase am Wasser, viele Womos stehen. Wir stellten uns für 5€ dazu und konnten wenigstens auf´s Wasser gucken (bis das Wetter so in die Knie ging, dass man vor Nebel das Meer nicht mehr sah). Aber wir können uns nicht beschweren, wir haben im Urlaub immer sehr viel Glück mit dem Wetter.

Genaue Daten kann ich diesmal nicht angeben, habe leider vergessen, die GPS Daten zu stoppen. Man kann den Platz aber nicht verfehlen, wenn man auf der D514 am Meer entlang, von Osten kommend, auf Arromanches zu fährt, ist der Parkplatz zwischen Straße und Meer, mit Hinweisschildern auf das Monument und Kino.

Morgens wird man allerdings um 9 Uhr rüde geweckt und mit der Drohung: “wer bis 9:30 nicht weg ist, bezahlt nochmal 5€” weggeschickt. Also wieder mal ohne Frühstück los, war die erste Nacht, wo Tara uns schlafen ließ und uns nur ein einziges Mal weckte.

Hier mal Schlechtwetter-Bilder:

Bei der Weiterfahrt sahen wir dann, dass es eine gute Entscheidung gewesen war, dort zu stehen, denn alles andere, Campingplatz, Stellplatz und einige dafür frei gemachte Wiesen waren komplett zugestellt. Sobald wir in Urlaub sind, haben wir kein Gefühl für Datum und Wochentag mehr und so war uns völlig entgangen, dass wir auf den 6.6. zusteuerten. Unsere Fahrt geht ja schon eine Weile an den Stränden des D-Day entlang, von Ouistreham bis Ste.Mère Eglise, Sword Beach (engl), Juno Beach (kanadisch), Gold Beach (engl), Omaha und Utah Beach (amerikanisch).

Vom 4. bis 7. Juni findet an dieser Küste das D-Day Normandie Festival statt. Man sieht hier Unmengen historischer Fahrzeuge aller beteiligten Nationalitäten wie Jeeps, Motorräder, Fahrräder, sogar Flugzeuge sowie die dazu gehörigen uniformierten Menschen. Allenorts sind Lager aufgebaut mit alten Armeezelten, aber auch Wohnmobilen etc.

Darüber hinaus ist ja verlängertes Wochenende, an dem auch viele Franzosen Urlaub machen, es findet hier ein Langlauf (Marathon?) statt, mitten auf der schmalen Landstraße, da kommt Freude auf. Alles geht mit Gelassenheit voran, aber Platzangst darf der Fahrer nicht haben.

Sonntag, 5. Juni 2011

Deauville / St.Arnoult

In Ermangelung von Baguette – und das geht ja mal gar nicht – mussten wir unseren neuen Lieblingsplatz wieder verlassen.

 

 

Auf dem Weg dorthin kamen wir mitten im Grünen an einem Tagungshotel vorbei mit Flaggen von allerlei Nationalitäten, hier haben vermutlich einige Teilnehmer des G8 Gipfels gewohnt ?

Da man in Deauville zwar schon stand in der Vergangenheit, aber nur im Womo, nicht daneben, kein Strom und kein “Garnichts” und nix für die Hunde. positiv nur, dass man mit einigen Minuten Fußweg ins Städtchen kann, wo es einen Markt gibt, Bäcker, Delikatess-Geschäfte etc entschieden wir uns diesmal für einen Camping Platz kurz vor Deauville, der im ACSI Führer gut aussah. Bei ACSI kauft man, ähnlich wie bei Camping Cheque, einen Führer, der einen Pass enthält. Bei Vorlage bekommt man eine Übernachtung für 2 Personen, 1 Hund (wer kann denn bis 2 zählen?), Fahrzeug, Strom, Duschen, Entsorgen (kein Frischwasser) für 13 - 15€. Meist wird auch noch mit WLAN und ähnlichem geworben.

Wir sind also auf diesen Platz und erlebten eine Enttäuschung. Wir wurden auf die riesige Zeltwiese geschickt, kein Strom, kein WLAN weil zu weit weg, Sanitär zur Hälfte verschlossen, Fußmarsch bis zur Rezeption, bzw zum Brot bestellen (und nächsten Morgen holen) mehr als 10 Minuten! Wer trotzdem wissen möchte, wo der Platz liegt, bitte:

La Vallée de Deauville
14800 Deauville/St.Arnoult
Avenue de la Vallée (D27)
N 49°19’44’’  E 000°05’11’’

Für die trockene Wiese können die Betreiber natürlich nichts, anderseits ist das für die Zeltcamper natürlich unmöglich und vielleicht hätte man doch ein bisschen wässern können? Der nette Cidre-Winzer hat uns erzählt, dass es seit 3 Monaten in der Region nicht richtig geregnet hat. Abends fing es dann an zu regnen und zu stürmen (kräftigen Wind gab es die ganzen letzten Tage schon mal) und am Morgen standen dann Pfützen auf dem ansonsten harten Boden. Wir waren jedenfalls froh, weg zu kommen.